{"id":393,"date":"2023-03-30T19:02:05","date_gmt":"2023-03-30T17:02:05","guid":{"rendered":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=393"},"modified":"2023-03-30T19:05:50","modified_gmt":"2023-03-30T17:05:50","slug":"was-macht-eigentlich-unsere-aktuelle-schulsprecherin-sumaya-stellt-sich-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=393","title":{"rendered":"Was macht eigentlich unsere aktuelle Schulsprecherin? \u2013 Sumaya stellt sich vor"},"content":{"rendered":"\n<p>von Nelab Zazai<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du bist nun schon seit einigen Monaten Schulsprecherin, aber eigentlich wissen wir noch nicht viel \u00fcber dich. Deswegen stelle dich doch bitte einmal kurz vor.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin Sumaya, bin 16 Jahre alt, backe und lese gerne und gehe seit der 5. Klasse hier auf die Albert-Schweitzer-Schule (ASS).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat dich dazu motiviert, dich auf das Amt des Schulsprechers zu bewerben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der 5. Klasse habe ich gesehen, dass es dieses Amt gibt. Ich fand das Konzept dahinter immer gut und interessant. Au\u00dferdem mag ich Politik, also zu diskutieren, und ich wollte auch Teil davon sein. Zudem bin ich ein Mensch, der sich viel beschwert. Wenn mir etwas nicht gef\u00e4llt, dann f\u00e4llt mir das auf und ich m\u00f6chte meinen Teil dazu beitragen, dass es verbessert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist der Posten der Schulsprecherin so, wie du ihn dir anfangs vorgestellt hast?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, tats\u00e4chlich schon. Das Einzige, was ein bisschen \u00fcberraschend ist, ist, wie viele E-Mails ich schreiben muss, aber ansonsten macht es mir Spa\u00df. Und das ist wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was unterscheidet dich von den bisherigen Schulsprecherinnen und Schulsprechern? Was sind deine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, ich bin weder besser noch schlechter. Als St\u00e4rken sehe ich meinen Ehrgeiz und meine Hilfsbereitschaft, zu meinen Schw\u00e4chen z\u00e4hle ich meine Ungeduld und Sturheit. Wenn ich einmal eine Meinung vertrete, dann ist es schwer, diese zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du bist ja nicht alleine. Ihr seid ein Schulsprecherteam. Wie arbeitet ihr zusammen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder ein Projekt \u00fcbernimmt. Wir haben die Kern-SV in Arbeitskreise (AKs) aufgeteilt, jedes Mitglied muss in zwei davon mitarbeiten. In jedem AK wird an einem Projekt gearbeitet: einmal welche, die wir uns vorgenommen haben, und andere, auf die wir angesprochen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Damian hat die Kommunikation zwischen den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und der Kern-SV \u00fcbernommen, ich das Handyverbot und Berin alles rund um die Sportger\u00e4te und AGs. Wenn gr\u00f6\u00dfere Entscheidungen, wie etwa ein Termin f\u00fcr ein Treffen, anstehen, dann fragen wir uns gegenseitig. Daf\u00fcr haben wir eine WhatsApp-Gruppe. Aber im Grunde ist es so, dass jeder an seinen eigenen Projekten arbeitet. Wenn ich einmal Hilfe brauche, weil ich die meisten Gespr\u00e4che f\u00fchre, dann schicke ich jemanden vor oder wenn noch eine E-Mail geschrieben werden muss, dann macht das Berin gerne. Als Team arbeiten wir sehr gut zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und aus wem besteht dieses Team?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht aus der SV, die Mitglieder der Kern-SV arbeiten in den Projekten, die ihnen am Herzen liegen, mit. Deswegen haben wir die Einteilung mit den AKs gemacht, damit die Motivation gr\u00f6\u00dfer ist. Die Kern-SV besteht fast nur aus der Oberstufe. Die Oberstufe hat zum Beispiel andere Interessen als die Unterstufe. Ich m\u00f6chte nicht, dass an irgendwelchen Projekten gearbeitet wird, an denen die Mitglieder gar kein Interesse haben, und diese dann nur langsam vorangetrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In dem Bewerbungsvideo nanntest du als Ziele die Lockerung des Handyverbots und die Verbesserung der Kommunikation zwischen der Kern-SV und den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Inwiefern hast du diese Ziele schon umgesetzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal haben wir beschlossen, dass wir die bestehenden Regeln lockern m\u00f6chten und haben daf\u00fcr Argumente gesammelt. Daraufhin habe ich mich mit dem Elternbeirat in Verbindung gesetzt. Denn ich denke, es ist ein Vorteil, wenn der Elternbeirat \u00fcber m\u00f6gliche Erneuerungen Bescheid wei\u00df und zustimmt. Der n\u00e4chste Schritt w\u00e4re, das Konzept auch dem Datenschutzbeauftragten Herrn Jonas vorzustellen, weil wir seine Meinung ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Danach muss die Lehrerschaft in der Gesamtkonferenz, in der alle \u00c4nderungen abgestimmt werden m\u00fcssen, zustimmen. Und deswegen m\u00f6chten wir so gut wie m\u00f6glich auf die n\u00e4chste Gesamtkonferenz vorbereitet sein \u2013 die letzte war leider am Anfang meiner Amtszeit. Abschlie\u00dfend muss auch die Schulkonferenz bestehend aus Sch\u00fcler-, Eltern- und Lehrervertretern zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angelina ist f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zust\u00e4ndig. Sie leitet auch einen AK, der aktuell daran arbeitet, die Instagram-Seite neu zu gestalten und auf der Seite unsere Projekte aktuell zu halten. Damian ist f\u00fcr den Bereich Kommunikation verantwortlich, in welchem Ideen ausgearbeitet wurden, wie Informationen transparent und schnell \u00fcbermittelt werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, dass die Sch\u00fclerschaft mehr \u00fcber die Arbeit der SV informiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche anderen Projekte m\u00f6chtest du als N\u00e4chstes umsetzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich war das letzte Mal auf einer Vollversammlung des Stadtsch\u00fclerrats. Der Stadtsch\u00fclerrat besteht aus Delegierten aller Offenbacher Schulen, die versuchen, die Arbeit der SV zu vereinfachen und sich f\u00fcr die Interessen der Offenbacher Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einzusetzen. Dort habe ich gemerkt, dass die meisten Schulen die gleichen Probleme haben, z.B. das Handyverbot.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz viele Schulen w\u00fcnschen sich einen Ruheraum, in den man sich etwa vor Klausuren zur\u00fcckziehen kann. Allerdings haben die meisten Schulen, genauso wie unsere, leider nicht genug R\u00e4umlichkeiten daf\u00fcr. Es g\u00e4be dann jedoch das Problem, dass die Oberstufe die einzige Sch\u00fclergruppe w\u00e4re, die nicht beaufsichtigt werden m\u00fcsste. Das w\u00fcrde bedeuten, dass man eine Aufsicht organisieren m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin arbeitet der Stadtsch\u00fclerrat an einer besseren Beziehung innerhalb der Offenbacher Schulen. In diesem Arbeitskreis bin ich ebenfalls Mitglied, da ich das f\u00fcr sehr wichtig halte. Passend dazu m\u00f6chten wir demn\u00e4chst ein paar Projekte mit der Leibnizschule planen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim Thema Gesundheit arbeite ich im Stadtsch\u00fclerrat mit. Die Ideen beziehen sich sowohl auf die psychische als auch auf die physische Gesundheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Oberstufenraum ist ein Projekt, das wir hoffentlich dieses Jahr beenden werden. Wie schon erw\u00e4hnt, sind die R\u00e4umlichkeiten an der Schule leider begrenzt. Die vorherige SV hatte dazu eine Idee, welche die aktuellen Oberstufensprecherinnen Romy und Rahma versuchen umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie bringst du dein Privatleben mit deinen Aufgaben als Oberstufensch\u00fclerin und Schulsprecherin in Einklang?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, es hilft, dass es mir Spa\u00df macht. Ich bin ehrgeizig, ich habe mir das vorgenommen und jetzt ziehe ich es einfach durch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inwiefern wird dir deine Position als Schulsprecherin in deinem weiteren Leben weiterhelfen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe einen Einblick in die kleine Politik bekommen. Das ist sicherlich hilfreich f\u00fcr die Zukunft. Das Sprechen mit verschiedenen Menschen lehrt mich, dass im Leben auch Kompromisse eingegangen werden m\u00fcssen. Au\u00dferdem \u00fcbt man das Reden vor Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommen wir nun zur letzten Frage und schlie\u00dfen das Interview mit etwas Positivem ab. Was magst du pers\u00f6nlich an dieser Schule?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich empfinde die Schulzeit f\u00fcr mich tats\u00e4chlich als sehr positiv. Mit den Leuten um mich herum komme ich gut zurecht und mag meinen Jahrgang. Dasselbe gilt f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte. Es gibt viele, die wirklich bereit sind, sich mit einem hinzusetzen, \u00fcber alle M\u00f6glichkeiten zu sprechen und einem somit weiterzuhelfen. Es gibt verschiedene Projekte, damit der Schulalltag nicht so langweilig ist. Beispielsweise durften wir letzte Woche vier verschiedene Gebetsh\u00e4user besuchen und lernten am dritten Tag in einem Expertengespr\u00e4ch verschiedene religi\u00f6se bzw. lebensphilosophische Grund\u00fcberzeugungen kennen. Der daraus entstandene Dialog war sehr spannend und lehrreich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vielen Dank, dass du dich dazu bereit erkl\u00e4rt hast, beim Interview mitzumachen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Nelab Zazai Du bist nun schon seit einigen Monaten Schulsprecherin, aber eigentlich wissen wir noch nicht viel \u00fcber dich. Deswegen stelle dich doch bitte einmal kurz vor. Ich bin Sumaya, bin 16 Jahre alt, backe und lese gerne und gehe seit der 5. Klasse hier auf die Albert-Schweitzer-Schule (ASS). 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