{"id":554,"date":"2023-12-21T17:01:18","date_gmt":"2023-12-21T16:01:18","guid":{"rendered":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=554"},"modified":"2023-12-21T17:01:18","modified_gmt":"2023-12-21T16:01:18","slug":"how-to-tipps-fuer-die-gymnasiale-oberstufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=554","title":{"rendered":"How to \u2013 Tipps f\u00fcr die gymnasiale Oberstufe"},"content":{"rendered":"\n<p>von Gwen Gr\u00fcndel<\/p>\n\n\n\n<p>Die Qualifikationsphase (Q-Phase) der Oberstufe. Ein Abschnitt der eigenen Schulzeit, der insbesondere bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der E-Phase oft Angst- und Stresszust\u00e4nde verursacht. Aus Erfahrung sprechend kann ich nur sagen: nachvollziehbar! Es ist jedoch nicht unm\u00f6glich, die Zeit bis zum Abitur mehr oder minder stressfrei zu \u00fcberstehen. Mit einigen Vorgehensweisen, Tipps und Gewohnheiten ist es theoretisch sehr gut m\u00f6glich, sich strukturiert und angstfrei durch die vier Halbjahre der Q-Phase bis zum Abitur durchzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch scheitern viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler meist schon an der Frage, wie genau man sich nun im Vergleich zur Mittel- und Unterstufe auf die Oberstufe vorbereitet. Prinzipiell ist hier das Stichwort \u201eEigenorganisation\u201c die Essenz oder auch der Startpunkt des eigenen Arbeitens. Denn was die Oberstufe im Wesentlichen von den vorherigen Halbjahren unterscheidet, ist schlichtweg die F\u00e4higkeit des selbstst\u00e4ndigen Arbeitens und der Organisation. Arbeit, auf die man zuvor mehrfach aufmerksam gemacht wurde: Mitschriften, Hausaufgaben oder Anwesenheit: All das wird nun einem selbst \u00fcberlassen. Eine Umstrukturierung, die viele erst mal \u00fcberfordert. Was diesbez\u00fcglich jedoch viel Abhilfe schaffen kann, sind zun\u00e4chst manuelle Planer oder digitale Apps, mit welchen Klausurtermine, Abgabefristen oder auch Pr\u00e4sentationstermine festgehalten werden. Zudem ist es durch eine \u00dcbersicht der eigenen Termine um einiges besser m\u00f6glich, Prokrastination langfristig zu vermeiden. Aufgaben, an welche man sich sonst eventuell erst am Tag vor der eigentlichen Frist oder Abgabe erinnert, kann man so fr\u00fchzeitig planen und erledigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich kann es dennoch passieren, dass auch mal die eine oder andere Aufgabe in Vergessenheit ger\u00e4t oder man eine Klausur, auf welche man sich vermeintlich gut vorbereitet hat, in den Sand setzt. Wichtig dabei ist, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen: Auch das ist normal! Kein Mensch ist vollkommen fehlerfrei und es ist nicht schlimm, nicht immer in Topform zu sein und fehlerfrei abzuliefern. Deshalb ist es insbesondere f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, welche einen vergleichsweise hohen Anspruch an ihre eigenen Leistungen haben, dem Schulalltag mit gen\u00fcgend Ruhe und Ausgleich zu begegnen. Sei es ein privates Hobby, Treffen mit Freunden, eine Sportart oder auch eine schulinterne AG \u2013 Ausgeglichenheit ist f\u00fcr jede Person grundlegend.<\/p>\n\n\n\n<p>Was damit einhergeht und \u00fcberdurchschnittlich viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bereits vor der Oberstufe belastet, ist vor allem eines: ein einigerma\u00dfen gesunder Schlafrhythmus. Viele werden jetzt wahrscheinlich argumentieren, dass es mit der gr\u00f6\u00dferen Arbeitsbelastung und dem Integrieren der eigenen Interessen in den Alltag stellenweise einfach nicht m\u00f6glich ist, genug zu schlafen. Um wieder zur\u00fcck zu meinen eigenen Erfahrungen zu kommen: Ja, manchmal ist es wirklich sehr schwierig. Das liegt aber auch meistens daran, dass Prokrastination oder auch ein viel zu hoher Konsum von Social Media einen unn\u00f6tig lange wach und besch\u00e4ftigt halten. Deshalb ist meiner Ansicht nach jedem dazu anzuraten, so wenig wie m\u00f6glich und gleichzeitig so viel wie n\u00f6tig Zeit online zu verbringen, wenn es nicht um Schule oder tats\u00e4chlich die eigenen Hobbys geht. Es h\u00e4lt lange wach, verk\u00fcrzt auf Dauer die eigene Aufmerksamkeitsspanne, f\u00fchrt oft zu unrealistischen Vergleichen mit Mitmenschen und schr\u00e4nkt die eigene Produktivit\u00e4t enorm ein. Was ebenso hilfreich sein kann, um l\u00e4nger zu schlafen, ist, liegengebliebene Arbeit in Freistunden zu erledigen, auch wenn es sehr verlockend ist, in unverhofft anfallender Freizeit nach Hause zu gehen. Versucht es wirklich, wenn m\u00f6glich, zu vermeiden. Die Wahrscheinlichkeit, nur am Handy h\u00e4ngenzubleiben oder schlichtweg einzuschlafen, ist sehr hoch, egal wie sehr man es zu leugnen versucht. Entspannung ist und bleibt die angenehmere Option.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wichtiger Tipp w\u00e4re dar\u00fcber hinaus ein gut \u00fcberlegtes Abw\u00e4hlen von F\u00e4chern zum Ende der E2, Q2 und Q3. Fachbereiche, die einem bereits seit der Mittelstufe schwerfallen oder die grunds\u00e4tzlich viel Arbeit erfordern, kann man so entweder besser priorisieren oder teilweise komplett abw\u00e4hlen. Man schafft sich damit nicht nur mehr Freizeit, sondern auch einen weniger klausurintensiven Schulalltag. Es scheint vielleicht nicht direkt ausschlaggebend, kann aber auf lange Sicht wirklich hilfreich sein. W\u00e4hlt man von Beginn der Q1 an im gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Rahmen ab, hat man in der Vorbereitungsphase auf das Abitur beispielsweise gut acht Klausuren weniger als jemand, der keine F\u00e4cher abgew\u00e4hlt hat. Nat\u00fcrlich klappt es mit einer bestimmten Kombination der Leistungskurse nicht immer, die h\u00f6chstm\u00f6gliche Anzahl an F\u00e4chern abzuw\u00e4hlen. Auch kommt manchmal hinzu, dass man in einem der ersten Halbjahre in einem bestimmten Fach eine Leistung erbracht hat, die man verbessern m\u00f6chte oder sogar muss. In diesem Fall ist es wichtig abzuw\u00e4gen, ob und wie viele F\u00e4cher man abw\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu empfehlen sind zudem das Lernen mit Freundinnen oder Freunden sowie das Wahrnehmen von Nachhilfeangeboten und Sprechstunden an der eigenen Schule. Beides ist kostenlos und kann sowohl das eigene Verst\u00e4ndnis als auch die pers\u00f6nliche Arbeitsmotivation unterst\u00fctzen. Wenn man merkt, dass man alleine nicht weiterkommt oder keinen richtigen Anfang beim Lernen findet, ist es immer eine gute Idee, Kursmitgliedern, Freundinnen und Freunden oder Lehrkr\u00e4ften Verst\u00e4ndnisfragen zu stellen und gemeinsam nach der L\u00f6sung einer Unklarheit zu suchen. Zudem beugt dies Frustration oder \u00dcberarbeitung vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letzter, nicht zu untersch\u00e4tzender Punkt ist das eigene Informieren \u00fcber Ausbildungsm\u00f6glichkeiten, Studieng\u00e4nge oder anderweitige Karrierewege nach dem Beenden der Schulzeit. Das ist meiner Meinung nach deshalb wichtig, da es die eigene Motivation unterst\u00fctzen oder auch den Stress, den man manchmal selbst bez\u00fcglich der eigenen Leistungen erzeugt, mindern kann. Wenn man n\u00e4mlich schon wei\u00df, in welche berufliche Richtung man sp\u00e4ter nach dem Schulabschluss gehen m\u00f6chte, ist es oftmals leichter, die Zeit bis zum Abitur optimistisch zu \u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich gibt es gibt viele Vorgehensweisen und Angewohnheiten, die einem in Bezug auf die gymnasiale Oberstufe helfen oder eine Orientierung bieten k\u00f6nnen. Es kommt jedoch bei diesen nicht darauf an, alle perfekt und kontinuierlich anzuwenden, sondern vielmehr einen ausgeglichenen Mittelweg mittels aller zu kreieren, bei welchem man sich auch mal Fehler oder Ausrutscher verzeiht. Also an alle, die das lesen und sich gedanklich schon Horrorszenarien ausmalen und totalen Stress machen: Entspannt euch, strukturiert euren Alltag bestm\u00f6glich, nehmt euch Zeit f\u00fcr euch selbst und lasst euch nicht \u00e4rgern!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gwen Gr\u00fcndel Die Qualifikationsphase (Q-Phase) der Oberstufe. Ein Abschnitt der eigenen Schulzeit, der insbesondere bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der E-Phase oft Angst- und Stresszust\u00e4nde verursacht. Aus Erfahrung sprechend kann ich nur sagen: nachvollziehbar! Es ist jedoch nicht unm\u00f6glich, die Zeit bis zum Abitur mehr oder minder stressfrei zu \u00fcberstehen. Mit einigen Vorgehensweisen, Tipps und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":556,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"coauthors":[15],"class_list":["post-554","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schulgefluester"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=554"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":555,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/554\/revisions\/555"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=554"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcoauthors&post=554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}