{"id":970,"date":"2026-06-21T19:23:48","date_gmt":"2026-06-21T17:23:48","guid":{"rendered":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=970"},"modified":"2026-06-21T19:23:48","modified_gmt":"2026-06-21T17:23:48","slug":"enttaeuschung-der-helden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schuelerzeitung-ass.de\/?p=970","title":{"rendered":"Entt\u00e4uschung der Helden"},"content":{"rendered":"\n<p>von Annabell Gafarow<\/p>\n\n\n\n<p>An einem gew\u00f6hnlichen Samstagmorgen im Jahr 2020 verbrachte Britney sch\u00f6n ihre Zeit mit ihrer Mutter Alice und ihrem Vater James allein in einem kleinen Haus in der Stadt Cilton.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie genossen alle ihr Fr\u00fchst\u00fcck mit Gequatsche. Nachdem sie fertig waren, r\u00e4umte die Mutter das Geschirr auf, Britney ging in ihr Zimmer, um zu lernen, denn sie war noch 15 und viele Klassenarbeiten kamen auf sie zu, und James ging in sein B\u00fcro. \u201eMachst du dann bitte die Waschmaschine an, wenn ich gehe? Ich muss n\u00e4mlich gleich zu einem Meeting in die Stadt, und dein Vater hat viel zu erledigen. St\u00f6re ihn am besten nicht\u201c, rief Alice aus der K\u00fcche, die schon bereit war, sich die Jacke zu nehmen und aus dem Haus zu verschwinden. \u201eJa klar, sag mir nur Bescheid, bis wann du bleibst\u201c, antwortete Britney ihr. Die Mutter rief kurz vor dem letzten Schritt zur\u00fcck: \u201eIch bleibe bis halb acht dort\u201c. Alice lie\u00df die T\u00fcr hinter sich zuknallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Britney versuchte nun anzufangen zu lernen, aber die ganzen Vokabeln wollten nicht in ihren Kopf hinein. Also ging sie erst runter, um die Waschmaschine anzumachen, wie ihre Mutter ihr befohlen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Britney \u00f6ffnete den W\u00e4schekorb und sah dreckige Klamotten bis zum Rand. Sie \u00f6ffnete zuerst das Bullauge und stopfte alles bis zum Gehtnichtmehr hinein und schloss das Bullauge mit voller Kraft zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch pl\u00f6tzlich, nachdem Britney die Waschmaschine eingestellt hatte, fing die Trommel der Waschmaschine an, hin und her zu wackeln wie noch nie.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Britney dachte sich nichts Gro\u00dfes dabei, bis sie bemerkte, dass die Badezimmert\u00fcr abgeschlossen war und sie nicht aus dem Badezimmer rauskam. Also dr\u00fcckte und klopfte sie mit voller Wucht gegen die T\u00fcr, in der Hoffnung, sie aufzukriegen. Britney holte tief Luft und schaute sich um und sah nur eine T\u00fcr vor sich, hinter der alles verschwommen aussah und es kaum zu erkennen war, was direkt dort sein k\u00f6nnte, wie ein Portal. Britney entschloss sich, ohne gro\u00df nachzudenken, hineinzugehen. Sie machte einen ersten langsamen Schritt und direkt wurde sie mit viel Kraft wie von einer Leine mitgezogen. \u201eAHHHH!\u201c, erschrak Britney und flog nach unten, wie vom Sprungbrett, nur dass sie nicht wusste, wo sie landen w\u00fcrde. Es war nur ein dunkler, weiter Weg nach unten zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeit wunderte sich James, was wohl das laute Geschrei und die Ger\u00e4usche waren. Er ging nach oben, um sicherzustellen, ob alles klar war. James sah die kleine \u00d6ffnung der T\u00fcr. Er ging rein und merkte, dass Britney nicht da war, also ging er zur\u00fcck in sein B\u00fcro.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu der Zeit lag Britney hinter einer kleinen Gasse drau\u00dfen auf dem Boden. Sie war da schon einige Minuten. Sie versuchte, mit Kopfschmerzen aufzustehen, und guckte sich um. In der N\u00e4he waren nur M\u00fcll und Container zu sehen. In dem Moment, als Britney aufstand, kam ein M\u00e4dchen vorbei, das gleich alt wie Britney aussah, und sofort fragte Britney nach: \u201eHey! Es ist keine gute Idee, hier alleine unterwegs zu sein. Was machst du denn hier?\u201c \u201eIch wei\u00df ebenfalls nicht, warum ich hier bin, aber du l\u00e4ufst doch auch alleine rum\u201c, antwortete Britney nach paar Minuten, da ihr Kopf noch nicht im besten Zustand war. Das M\u00e4dchen erwiderte direkt darauf: \u201eIch wohne nur f\u00fcnf Minuten von hier entfernt, ich komme gerade von der Schule. Ich nehme jedes Mal diesen Weg, und hier k\u00f6nnten Ratten sein, aber ich bin immer bereit f\u00fcr alles! In meinem Rucksack sind nicht nur Sachen f\u00fcr die Schule.\u201c Britney unterbrach sie: \u201eInteressant, wie hei\u00dft du denn eigentlich? Ich bin Britney.\u201c \u201eSarah hei\u00dfe ich. Sch\u00f6n, dich kennenzulernen. Und wie w\u00e4re es, wenn ich dir helfe? Ich habe das Gef\u00fchl, dass es dir nicht gut geht. Ich k\u00f6nnte dich zu mir nach Hause bringen. Was denkst du?\u201c, schlug Sarah vor. Britney nahm die Idee an, da sie in diesem Moment keine bessere M\u00f6glichkeit hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg erz\u00e4hlte Britney ihr alles, was bisher mit ihr geschehen war. Sarah erz\u00e4hlte genau, welche Dinge in der Gro\u00dfstadt, in der sie wohnte, passierten: \u201eEs sind \u00fcberall im Jobbereich nur Roboter angestellt.\u201c Britney sah solche nicht oft, da in ihrer Gegend wenig geschah. \u201eAlle wurden mal Schrott und abtransportiert, aber viele hatten noch gen\u00fcgend Kraft, um Menschen etwas anzutun. Deshalb leben hier nur noch wenige Menschen und die Roboter entwickeln sich immer weiter und erschaffen sogar neue Roboter.\u201c Britney hielt das nicht f\u00fcr witzig und fing an, sich Sorgen zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah wohnte alleine mit ihrer Mutter Kate im Hinterhaus ohne Roboter in der N\u00e4he. Die Mutter versuchte alleine, auf ihre Tochter aufzupassen und gleichzeitig drei verschiedenen Arbeiten in der Woche nachzugehen. Deshalb war sie fast nie zu Hause. Sie kam jeden Tag sp\u00e4t nach Hause und verlie\u00df das Haus fr\u00fch morgens. Sie machte dies alles, da ihr Mann im November einen traurigen Vorfall, ein Autounfall auf dem Weg nach Hause, gehabt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah und Britney gingen in Sarahs Zimmer. Es war halb so gro\u00df wie das von Britney. Das Erste, was ihr ins Auge fiel, war das Einzelbett auf der rechten Seite, auf dem Sarah immer schlief. In der linken Ecke neben dem Fenster in der Mitte der Wand stand eine kleine Kommode. Britney schaute auf den Kalender, der \u00fcber Sarahs Bett hing. Sie sah die Zahl 2125 als Jahreszahl. Britneys H\u00e4nde fingen an zu schwitzen und sie merkte, dass sie durch die Zeit gereist war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden setzen sich hin und kamen ins Gespr\u00e4ch. \u201eSarah\u201c, tippte Britney sie an. \u201eJa, wolltest du was?\u201c \u201eWir k\u00f6nnten doch die grausamen Roboter besiegen. W\u00fcrde das gehen? Ich glaube, die w\u00fcrden meine echte Zeit, aus der ich komme, beeinflussen\u201d, meinte Britney als Idee. \u201eWie meinst du das? Ich verstehe nicht genau, was du mir erz\u00e4hlen willst\u201d, guckte Sarah sie verwirrt an, w\u00e4hrend in Britneys Kopf viele Ideen auftauchten. \u201eWelches Jahr haben wir denn?\u201c \u201e2125. Warum fragst du das? Wei\u00dft du das etwa nicht?\u201c, erwiderte Sarah mit einem Grinsen. Britney realisierte, dass sie mit dem Gedanken an eine Zeitreise richtiglag. Sie versuchte, Sarah ihre Gedanken genau und verst\u00e4ndlich zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah sa\u00df geschockt und wie versteinert da. Die beiden einigten sich auf einen Plan, die nicht besonders netten Roboter zu entsorgen. \u201eWir haben jetzt genau siebzehn Uhr, wir haben Zeit, die allerwichtigsten Sachen mitzunehmen, zum Beispiel einen Baseballschl\u00e4ger und alle m\u00f6glichen Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah suchte ihn allen Ecken und Regalen danach. Britney sa\u00df am Bettrand, um einen Plan zu erstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um zwanzig Uhr waren sie bereit f\u00fcr den Weg. Die beiden M\u00e4dchen rannten aus dem Haus und fuhren mit dem Bus zum gr\u00f6\u00dften Schrottplatz der Stadt. Am Platz angekommen, gingen sie durch das gro\u00dfe Tor. Die beiden waren bereit. Sie schauten sich um und suchten nach den halb lebendigen Robotern. Sie sahen Haufen alter, kaputter Teile von Robotern. \u201eSei vorsichtig, Sarah\u201c, warnte Britney sie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBRITNEY!\u201c, schrie Sarah, die pl\u00f6tzlich sah, dass ein Roboter auf Britney zukam. Sie drehte sich um und sah nun nun einen riesigen, nach Benzin stinkenden Roboter ohne einen Arm, an dem \u00fcberall Kabel hingen. Britney wollte schon mit viel Kraft und Mut den Roboter kaputtschlagen, aber er war schneller und \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Da sp\u00fcrte Britney ein Sto\u00dfen an ihrer Schulter. \u201eSchatz, steh auf, sonst kommst du noch zu sp\u00e4t zur Schule.\u201c, das war die Stimme ihrer Mutter. Britney wachte mit einem schnellen, ersch\u00f6pften Atem auf. Alice erschrak und fragte: \u201eAlles gut? Hattest du einen Albtraum?\u201c \u201eJa, alles gut. Ich stehe auf und komme gleich\u201c, brachte Britney hervor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Annabell Gafarow An einem gew\u00f6hnlichen Samstagmorgen im Jahr 2020 verbrachte Britney sch\u00f6n ihre Zeit mit ihrer Mutter Alice und ihrem Vater James allein in einem kleinen Haus in der Stadt Cilton. Sie genossen alle ihr Fr\u00fchst\u00fcck mit Gequatsche. 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