von Sofia Davidovic

Sonnige Mittelmeerküsten, eindrucksvolle Architektur, eine jahrtausendalte Geschichte und nicht zuletzt die weltberühmte Küche – all das prägt unser Bild vom wunderschönen Italien. Genau diese kulinarische Seite durften Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Italienisch-AG an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) am 2. Februar näher kennenlernen. Bei einem Workshop in einem italienischen Restaurant in Mühlheim enthüllten die Köche Maurizio Ingala und Sasha für uns den Zauber hinter der authentischen italienischen Küche und zeigten, wie man italienische Gerichte zubereitet und was eine professionelle Gastronomie ausmacht.

Geplant waren ein dreigängiges Menü sowie Bruschetta als Gruß aus der Küche, das später den Gästen serviert werden sollte. Um alles rechtzeitig vorzubereiten, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und je an einem der Gerichte gearbeitet oder den Tisch vorbereitet. Doch zunächst mussten wir alle eine Schürze anziehen, bekamen ein Handtuch und sollten uns die Hände waschen sowie auch Handschuhe bei Bedarf anziehen, da Hygiene in der Gastronomie großgeschrieben wird.

Die Vorspeise bildete die Parmigiana di melanzane, eine Lasagne aus Auberginen. Hierfür haben wir die Auberginen in Streifen geschnitten und anschließend mit Mehl frittiert. Währenddessen mussten wir noch Parmesan reiben und Mozzarella in Streifen schneiden. Die Tomatensauce hatten die beiden Köche netterweise schon vorbereitet. Zum Schluss wurde alles aufeinandergeschichtet und gebacken.

Unser Hauptgericht war das zarte Polpette con contorno, leckere Fleischbällchen aus Rind und Lamm auf Reis serviert. Dafür mussten wir das Hack gut würzen und durchkneten, anschließend zu Bällchen à 50 Gramm formen, diese anbraten und anschließend in einer Tomatensauce noch ein wenig brutzeln lassen.

Unser letzter Gang, mein Lieblingsgang, der Nachtisch, nannte sich Crostata di mele und war ein köstlicher Apfelkuchen, serviert mit Vanillesauce und Sahne. Hierfür mussten wir den Teig zubereiten und in die Form geben sowie gleichzeitig die leckere Apfelfüllung kochen.

Doch das Kochen alleine war nur ein Bruchteil der Arbeit. Als die Gäste dann eintrafen, mussten wir die Gerichte auf den einzelnen Tellern nochmals anrichten. Dafür nutzt Maurizio verschiedene Techniken, um das Essen noch ansehnlicher zu gestalten. Beispielsweise hat er mit Tomatensauce Streifen auf die Teller gemalt oder das Essen mit Parmesan verziert.

Für unsere Arbeit durften wir am Ende gemeinsam mit den Gästen mitessen. Währenddessen mussten wir jedoch jeden Gang servieren, erklären, wie wir ihn zubereitet haben, und danach wieder abräumen, um Platz für den nächsten Gang zu schaffen. Gleichzeitig galt es darauf zu achten, dass Wasser und Brot bei Bedarf stets nachgefüllt wurden.

Am Ende haben wir, wie es sich gehört, beim Aufräumen geholfen.

Uns hat dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht und wir sind sehr dankbar, dass uns Maurizio bei sich aufgenommen hat und mit uns gekocht hat.

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