von Kinga Urbanski; Foto von Herrn Bolländer
Am 11. und 12. Februar 2026 fand das jährliche Berufsinfoseminar in der Industrie- und Handelskammer Offenbach (IHK) für die Jahrgangsstufe 12 statt. Die beiden Tage waren gefüllt mit vielen neuen und interessanten Einblicken in unsere potenzielle Zukunft, vom Studium über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bis hin zum Gap Year.
Das Seminar begann am Mittwoch mit der individuellen Einschreibung in drei von fünf möglichen Vorträgen. Zur Auswahl standen die Themen Studium, duales Studium, FSJ, Ausbildung sowie Brückenjahr, auch Gap Year genannt.
Nach der Aufteilung gingen wir in die zugewiesenen Räume und lauschten gespannt den 45-minütigen Vorträgen zu den jeweils ausgewählten Schwerpunkten.
Der Vortrag zum Thema „Studium“ beschäftigte sich zunächst mit der Unterscheidung zwischen Universität und Fachhochschule, woraufhin verschiedene Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und ihre wissenschaftlichen Termini (beispielsweise geistliche Wissenschaften) erläutert wurden. Neben Einblicken in den Studienalltag bekamen wir auch die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen.
Der Vortrag zum dualen Studium thematisierte zunächst den Unterschied zwischen einem klassischen und einem dualen Studium. Bei Letzterem wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen im Unternehmen ab. Außerdem wurden die Vorteile dieser Studienform erläutert, wie beispielsweise die Kooperation zwischen Hochschule und Betrieb.
Besonders viel Zuspruch erhielt der Vortrag des American Institute For Foreign Study (AIFS) über Brückenjahre. Dort wurden uns verschiedene Möglichkeiten eines Gap Years erklärt, darunter Au-Pair, Work and Travel, Camp America sowie Voluntary Work.
Zu guter Letzt mündete der Mittwoch in einen Kompetenztest, der unter anderem unser Allgemeinwissen, unsere mathematischen Kenntnisse und unsere Grammatik überprüfte.
Der Donnerstag begann mit einem Vortrag der Wirtschaftsjunioren Offenbach zum Thema Steuern, welcher mit Informationen und einer Prise Humor gestaltet wurde.
Anschließend folgten Workshops des Assessment-Centers. Dabei ging es um Bewerbungsgespräche, Erwartungen von Arbeitgebern und vieles mehr. In sechs Gruppen behandelten wir unterschiedliche Programme. Einige bereiteten Präsentationen vor, andere schlüpften in die Rolle von Arbeitgebern und führten simulierte Bewerbungsgespräche.
Nach diesen zwei intensiven Tagen konnten wir alle viele neue Eindrücke und hilfreiche Informationen für unsere berufliche Zukunft mitnehmen. Wir danken den verantwortlichen Lehrkräften sowie allen Beteiligten für diese wichtige und sehr lehrreiche Veranstaltung, die uns einen ersten Ausblick auf das Meer an beruflichen Perspektiven ermöglichte.
