von Alina Popova, Elena Kovačić
Die UNESCO-Gruppe der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) setzt sich seit über 32 Jahren für die Werte der UNESCO ein und ist offiziell anerkannt. Zur Gruppe gehören 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 15 Jahren, die sich wöchentlich im Wahlunterricht bei Frau Röhm treffen, um ihre Projekte zu planen.
Ein Hauptziel der Gruppe ist es, Frieden und Toleranz zu fördern. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Themen: Demokratie und Menschrechtsbildung, Interkulturalität, Nachhaltigkeit, Weltbürgertum, Digitalisierung, Kulturerbe und Spendenaktionen. Zu den Projekten gehören Spendenläufe und die Auseinandersetzung mit digitaler Bildung.
Zu den regelmäßigen Projekten zählen beispielsweise Adventsnachmittage, bei denen die Schülerinnen und Schüler zusammen aktiv sind, und das Fastenbrechen, das den Austausch zwischen Kulturen unterstützt. Außerdem organisiert die Gruppe Kleidersammlungen für Obdachlose. Zum Jahresende nimmt die Schulgemeinde an der traditionellen Grußkartenaktion teil, bei der sich die Schülerinnen und Schüler mit freundlichen Worten in die Weihnachtsferien verabschieden. Ebenso erinnert die Gruppe in Gedenkminuten an wichtige Ereignisse wie die Terroranschläge in Hanau oder Israel und würdigt besondere Tage wie den 75. Jahrestag des Grundgesetzes und den 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkriegs).
Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Wert für die UNESCO-Gruppe. Die Mitglieder achten darauf, umweltbewusst zu handeln und respektvoll miteinander umzugehen. Praktische Regeln, wie nichts zu stehlen oder in der Adventszeit den Tannenbaum nicht zu beschädigen, zeigen, wie dieses verantwortungsvolle Verhalten im Alltag umgesetzt wird.
Die UNESCO-Gruppe weist daraufhin, wie die Schülerschaft durch kreative und sinnvolle Projekte Verantwortung übernehmen und die Werte der UNESCO aktiv umsetzen können.