von Elena Kovačić, Alina Popova

Auch in 2025 fand wieder die traditionelle Englandfahrt der Jahrgangsstufe 7 statt – dieses Mal vom 30. März bis zum 4. April. Früh morgens, bereits um 6 Uhr, brachen wir zur etwa 15-stündigen Busfahrt auf. Die Aufregung war groß!

In Calais, an der französischen Küste, fuhren wir auf die Fähre Richtung Dover. Für viele von uns war die Fahrt mit der Fähre ein besonderes Erlebnis – spannend und neu. Von Dover ging es dann weiter mit dem Bus, bis wir schließlich bei unseren Gastfamilien ankamen.

Unsere Gastmutter war sehr sympathisch. Sie freute sich sehr über unseren Besuch und wir hatten ein kleines Geschenk für sie dabei. Im Haus lebt auch eine süße Katze, mit der wir direkt spielten. Es war ein gemütlicher erster Abend.

Tag 1: Brighton und die Seven Sisters

Am ersten Tag fuhren wir nach Brighton. Unsere erste Station bildete das Sea Life, eine Unterwasserwelt mit vielen bunten Fischen, Quallen und auch Haien. Dort erfuhren wir viel über die Tiere.

Anschließend hatten wir Freizeit und erkundeten die Stadt. Brighton ist etwa doppelt so groß wie Offenbach und eine bunte, und lebendige Stadt direkt am Meer. Als wir uns Pommes frites und Burger kauften, flogen plötzlich von oben viele Möwen heran und wollten uns das Essen stehlen. Das war zwar etwas nervig, aber auch ziemlich witzig.

Danach besuchten wir einen kleinen Freizeitpark am Meer mit wunderschönem Ausblick.

Am Nachmittag fuhren wir zu den Seven Sisters. Das sind große, weiße Klippen am Meer. Wir wanderten durch die Natur, sahen viele Schafe und Pferde und machten tolle Fotos.

Am Abend erzählte uns unsere Gastmutter von ihren anderen Tieren. Sie hat zum Beispiel Füchse und sogar einen Papagei. Das fanden wir sehr spannend.

Tag 2: London

Am zweiten Tag stand London auf dem Programm. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine besuchte das Natural History Museum, die andere das Science Museum. Dort bekamen wir Arbeitsblätter, die wir ausfüllen sollten. Die Gruppe mit den meisten richtigen Antworten gewann am Ende der Woche ein Geschenk – wir waren eine davon!

Danach gingen wir zum Buckingham Palace. Als wir eine Straße überquerten, kamen viele Polizisten mit Trillerpfeifen. Auf einmal fuhr ein Auto an uns vorbei, in dem King Charles saß. Das war ein echtes Highlight. Später sahen wir sogar eine kleine Parade am Palast.

Wir liefen weiter zum Big Ben. Das Gebäude war beeindruckend. Am London Eye vorbei gingen wir zum Bootsanleger. Bei der anschließenden Bootsfahrt konnten wir die Tower Bridge und viele weitere Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus sehen – das war ein besonderes Erlebnis.

Am Abend fuhren wir müde, aber glücklich zurück zu unseren Gastfamilien.

Tag 3: Dover und Canterbury

Am dritten Tag besuchten wir Dover Castle. Die Burg war riesig und interessant. Wir erfuhren viel über das Leben früher und füllten wieder ein Arbeitsblatt aus. Anschließend durften wir im Souvenirshop stöbern.

Mittags fuhren wir weiter nach Canterbury, wo wir Freizeit hatten. Gemeinsam mit Freunden gingen wir essen und erkundeten die Stadt. Dort trafen wir auch auf andere Austauschschüler, z.B. aus Belgien und Spanien – das war spannend.

Tag 4: Hastings

Am letzten Tag blieben wir in Hastings. Morgens spazierten wir am Meer entlang – es war ruhig und schön. Danach hatten wir noch einmal Freizeit in der Stadt. Viele kauften letzte Kleinigkeiten oder kleine Geschenke für ihre Familien.

Am Nachmittag besuchten wir gemeinsam das Tea Museum. Dort lernten wir, wie man Tee richtig trinkt. Jede Gruppe durfte eine Teesorte auswählen. Es gab viele: Pfirsich, Schokolade, Zimt und viele weitere. Es hat Spaß gemacht und war sehr interessant.

Zum Abschluss aßen wir gemeinsam Fish and Chips – unser letzter Abend in England.

Rückfahrt

Dann hieß es Abschied nehmen. Wir fuhren etwa zwei Stunden mit dem Bus nach Dover, nahmen dort die Fähre zurück nach Calais und machten uns von dort aus über Nacht mit dem Bus auf den Weg zurück nach Offenbach.

Die Reise war toll! Wir haben viel gesehen, neue Menschen kennengelernt und viel gelernt. Für uns war es eine unvergessliche Woche.

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