von Dalia Bizen; Foto KI-generiert mithilfe von ChatGPT

Es ist das Jahr 2098 und die Welt sieht aus wie in einem Fantasiefilm. Überall fliegen Drohnen am Himmel, sie bringen Pakete, liefern Essen oder zeigen große leuchtende Bildschirme mit Nachrichten oder Werbung. Autos fahren nicht mehr auf der Straße, viele schweben in der Luft wie kleine Kapseln. Die Gebäude der Hyosan Future High sind riesig, aus Glas und Metall. Sie glänzen in der Sonne und die Spiegelungen machen die Stadt noch heller. Alles wirkt modern, sauber und neu, aber heute ist etwas anders. Es fühlt sich komisch und ein bisschen unheimlich an. Ich sitze mit meinen Freunden Narma, Hari, Rohan, Kai, Minjun und Aiko im Klassenzimmer. Wir reden wie immer über Schule, über Lehrer, Hausaufgaben, die langweiligen Stunden und die Spiele, die wir nach der Schule spielen wollen. Draußen sieht man die große Stadt. Die Gebäude sind so hoch, dass man die Spitze nicht sehen kann, und zwischen den Gebäuden fliegen kleine Autos und Drohnen. Alles sieht schön aus, aber es ist irgendwie kalt, so als ob die ganze Stadt keine Wärme hätte. Rohan lehnt sich auf seinem Stuhl zurück und sagt: „Wenn heute wieder Mathe ist, schlafe ich ein.“ Kai lacht laut und schaut auf seine Smartwatch. Mit der Smartwatch kann er Nachrichten lesen, die Uhrzeit sehen, Hausaufgaben kontrollieren und sogar die Informationen für die Schule abrufen. Minjun schaut zur digitalen Tafel. Sie flackert kurz und blinkt komisch, als hätte sie ein Problem. Aiko sitzt still am Fenster und starrt auf die fliegenden Autos und Gebäude. Dann sagt sie leise: „Findet ihr nicht, dass heute alles komisch ist?“ Hari zuckt nur mit den Schultern. „Du machst dir zu viele Gedanken“, sagt er und lacht. Die Klasse ist laut, alle reden durcheinander, es klingt wie ein Murmeln von vielen Stimmen, doch dann passiert plötzlich etwas Seltsames. Die Tür öffnet sich langsam. Ein Mädchen aus einer anderen Klasse steht im Türrahmen. Sie sieht furchtbar aus. Ihre Kleidung ist zerrissen, ihr Arm ist dick und blau-rot verfärbt. Blut tropft auf den Boden, ein kleiner roter Streifen, der langsam länger wird. Alle starren sie an, keiner sagt ein Wort. „Bitte… helft mir“, sagt sie, ihre Stimme ist schwach und klingt, als könnte sie jeden Moment brechen. Der Lehrer springt auf und geht zu ihr. „Was ist passiert?“, fragt er schnell. Das Mädchen zittert am ganzen Körper. „Ich war im Labor“, sagt sie. „Ich wollte nur sehen, was dort passiert. Sie machen Experimente mit Tieren, die durch Menschen geändert wurden. Eine neue Maus sollte Krankheiten heilen. Aber sie war aggressiv und ich habe sie nur angesehen und plötzlich hat sie mich gebissen.“ Ihr Arm sieht wirklich schlimm aus. Die Bissstelle ist dunkel und tief, die Haut ist aufgerissen. Einige Schüler flüstern nervös. Narma sagt leise: „Das sieht echt schlimm aus.“ Minjun sagt: „Vielleicht ist es nur eine Verletzung.“ Doch das Mädchen beginnt stärker zu zittern, ihre Hände bewegen sich komisch und unkontrolliert. Ihre Augen wirken leer, sie starrt in die Luft, fast wie eine Puppe. Der Lehrer wirkt nervös. „Jemand soll sofort zur Krankenstation!“, ruft er. Plötzlich schreit das Mädchen laut auf. Ihr Kopf ruckt nach hinten, ihre Augen werden rot, glühend und unheimlich. Dann springt sie auf den Lehrer und beißt ihm in den Hals. Blut spritzt auf den Boden. Alle schreien. Stühle fallen um, Schüler schreien, einige rennen, andere stolpern und fallen, wieder andere werden gebissen. Sie stehen wieder auf, aber sie bewegen sich jetzt komisch, ruckartig, wie Maschinen. „Was ist das?! Zombies!“, ruft Rohan laut. Narma packt Aiko und ruft: „Wir müssen hier raus!“ Minjun und Hari schieben große Tische und smarte Möbel vor die Tür. Die Möbel verbinden sich wie Magnete und bilden eine Barriere. Draußen schlagen Hände dagegen. BUMM, BUMM, BUMM. Die Tür wackelt und beult sich. Die Technik ist modern, aber gegen diese Kreaturen nutzlos. Einige Kinder weinen. Aiko flüstert: „Wir sterben hier.“ Kai schüttelt den Kopf. „Nein, wir finden einen Weg.“ Rohan schaut aus dem Fenster. Auf dem Schulhof herrscht Chaos. Drohnen fliegen über die Menschen, Sicherheitsroboter versuchen Schüler zu retten, aber die Zombies sind schneller, stärker und gefährlicher. Viele Schüler rennen, einige werden erwischt und gebissen. Nach kurzer Zeit stehen die Gebissenen wieder auf, aber sie sind nicht mehr Menschen, sie greifen alles an, was sich bewegt. Minjun sagt: „Es ist ein Virus. Es verbreitet sich zu schnell.“ Plötzlich bricht die Tür auf. Eine blutige Hand greift hinein. Die Zombies drängen in die Klasse. Hari schreit: „Sie kommen rein!“ Wir rennen durch die Hintertür in den Flur. Der Flur ist dunkel, die Lichter flackern, überall liegen Taschen, Geräte, Blutspuren. Ich höre Knurren und Schreie hinter uns. Ein Zombie stürzt direkt auf uns. Rohan tritt ihn weg. Er fällt, aber steht sofort wieder auf und kommt zurück. Die Heilungstechnologie funktioniert hier nicht. Sie hören einfach nicht auf. Wir rennen die Treppe hoch, Schritte folgen uns, schnell und schwer. Einer springt nach Narma und kratzt ihren Arm tief auf. Sie schreit, rennt aber weiter. Blut tropft von der Wunde. „Mir geht’s gut“, sagt sie, aber man hört die Angst in ihrer Stimme. Wir erreichen das Dach der Schule. Solarpanels glitzern im Licht, Drohnenlandeplätze sind leer. Normalerweise würden Rettungsdrohnen hier landen, doch jetzt ist alles leer. Der Wind ist kalt, der Himmel grau, Rauch steigt auf, Sirenen heulen in der Stadt. Autos schweben teilweise noch, andere sind abgestürzt. Menschen rennen verzweifelt, Zombies gehen langsam durch die Straßen. „Die ganze Stadt“, sagt Hari, „alles ist verloren.“ Plötzlich hören wir ein Geräusch über uns. Ein Rettungshelikopter taucht auf, modern, mit Drohnentechnologie und automatischer Steuerung. Er kreist über der Schule. Aus dem Lautsprecher sagt eine Stimme: „Bleibt ruhig, wir holen euch raus.“ Hoffnung steigt auf. Der Helikopter landet. Soldaten steigen aus, tragen Schutzanzüge und Hightech-Waffen. Einer sieht Narmas Arm. „Ist sie gebissen worden?“, fragt er. Wir zögern. Narma schaut auf den Kratzer. Blut läuft noch. Der Soldat schüttelt den Kopf. „Wir können kein Risiko eingehen.“ Er hebt die Hand. Der Helikopter hebt ab, wir schreien: „Wartet!“ Aber es ist zu spät. Er fliegt davon. Die Drohnen fliegen weiter. Die Technologie kann uns nicht retten. Wir wissen nicht, ob Narma infiziert ist. Vielleicht nur ein Kratzer, vielleicht mehr. Hari schaut sie an. „Dein Arm…“ Alle starren hin. Narma versucht stark zu sein. „Es ist nur ein Kratzer“, sagt sie, aber ihre Hände zittern. Ich sehe die Angst in ihren Augen. Kurz blinzelt sie, ihr Blick wirkt leer, nur für einen Moment. „Ich fühle mich komisch“, sagt sie. Und ich verstehe, warum der Helikopter uns verlassen hat. Die Welt ist nicht mehr sicher. Wir wissen nicht, wem wir trauen können, wer infiziert ist. Vielleicht war das Labor der Anfang von allem. Vielleicht nicht. Wir wollen es nicht wissen. Wir sind auf dem Dach, die Kälte beißt in unsere Haut, der Wind pfeift um die Gebäude, die Sirenen heulen in der Stadt, wir hören Schreie und Knurren von weit unten. Überall fallen Menschen und Zombies, Chaos überall, die Drohnen fliegen hektisch, suchen nach Überlebenden, aber sie können uns nicht helfen. Wir stehen eng zusammen, unsere Herzen schlagen schnell, die Angst ist riesig, jeder Schritt kann das Letzte sein. Jeder schaut auf jeden. Wir wissen nicht, wer noch normal ist und wer nicht. Narma hält ihren Arm, sie zittert. Wir alle zittern, aber wir müssen zusammenhalten. Wir wissen, dass wir jetzt alles tun müssen, um zu überleben. Das ist der schlimmste Tag, den wir je erlebt haben. Und vielleicht fängt das Schlimmste gerade erst an. Die Zukunft sieht dunkel und gefährlich aus, und wir wissen nicht, ob wir jemals sicher sein werden.

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