von Slaven Vucenovic; Foto von Pixabay
Die Sommerferien liegen zwar schon etwas zurück, doch vielleicht plant ihr mit eurer Familie oder mit Freunden bald wieder eine Reise, sei es zu den Weihnachtsferien oder im kommenden Jahr. Egal, ob mit dem Flugzeug, Auto oder mit dem Bus: Der Tourismus boomt. Dieser ist Fluch und Segen zugleich.
Einerseits sorgt er für unvergessliche Erlebnisse, kulturellen Austausch und Millionen von Arbeitsplätzen weltweit. Andererseits bringt er massive Probleme mit sich: Flugzeuge verursachen enorme CO2-Emissionen, Kreuzfahrtschiffe verschmutzen die Meere, und beliebte Städte wie Barcelona und Venedig werden durch den großen Ansturm an Touristen verschmutzt und weniger lebenswert für die eigene Bevölkerung. Unsere Natur leidet.
Doch es gibt auch Hoffnung. Immer mehr Menschen, vor allem junge, entdecken nachhaltiges Reisen für sich. Statt mit dem Flugzeug in den Süden zu fliegen, wird die Bahn genutzt. Auch statt Massen-Hotels bevorzugen viele Hostels, Jugendherbergen oder kleinere Unterkünfte in Gebieten, die wenige durch Tourismus geprägt sind. Auch Urlaube im eigenen Land werden immer beliebter, denn sie sind günstig, praktisch und klimafreundlich.
Nachhaltiger Tourismus bedeutet nicht Verzicht, sondern neue Möglichkeiten: Wandern in der heimischen Natur, Interrail durch Europa oder Camping-Abenteuer können genauso spannend sein, wie eine Fernreise. Entscheidend ist, wie wir reisen. Wenn wir bewusster unterwegs sind, können wir die Welt genießen, ohne sie zu zerstören.
