von Paul Neunobel, Marlo Grelnet; Foto von Frau Stromidl

Liebe Schülerinnen und Schüler,

bestimmt habt ihr schon mal von der Umwelt-AG gehört, genauer gesagt handelt es sich um die Junior-Umwelt-AG, bestehend aus fünf Schülern und drei Schülerinnen aus den Klassen 6 und 7. In diesem Artikel berichten wir euch über ihre Projekte.

Die Umwelt-AG gibt es jetzt schon seit fast eineinhalb Schuljahren und in dieser Zeit hat sie viele Projekte umgesetzt. Eines der ersten war die Pflanzung eines Apfelbaums im Schulgarten. Der Kauf des Baumes wurde von der Schule finanziert.

Kurz vor Weihnachten 2023 folgte eine Keks-Aktion, bei der Kekse in Affenform gebacken, anschließend in der Schule glasiert und verkauft wurden. Ursprünglich sollte mit den 100 Euro Erlös eine Patenschaft für einen Affen übernommen werden. Da dies jedoch leider nicht klappte, spendete die AG für ein Regelwald-Schutzprojekt der Umweltorganisation WWF, damit dieser nicht abgeholzt wird, was letztlich auch den Affen zugutekommt.

Beim Schulfest im September letzten Jahres veranstaltete die Umweltgruppe ein Gewinnspiel, bei dem es viele tolle Preise zu gewinnen gab. Außerdem verkauften sie selbst genähte Papierkörbe aus alten Originallandkarten der Albert-Schweitzer-Schule, die sie vor dem Entsorgtwerden gerettet hatten.

Um auch den Tieren, die es sich in unserer Schule gemütlich gemacht haben, etwas Gutes zu tun, baute die AG ein zweites Turmfalkenhaus, das zusätzlich am Uhrturm installiert wurde. So haben die hier ansässigen Turmfalken mehr Möglichkeiten zum Brüten.

Damit unsere Schule mehr Vielfalt bietet, wurde mit einer großzügigen Spende des Fördervereins ein Kaninchengehege gekauft und von der AG sowie der zukünftigen Kaninchen-Beauftragten Frau Biedenbach aufgestellt, um ab dem neuen Schuljahr für die jüngeren Klassen Kaninchen zu halten.

Für die Zukunft ist geplant, dass man die Spendengelder einiger ehemaliger Schülerinnen und Schüler in ein sinnvolles ökologisches Projekt umwandelt. Ideen dazu sind noch willkommen, denn was die AG-Leitung Frau Stromidl und die Mitglieder gelernt haben: Nur etwa jede dritte gute Idee kann realisiert werden. Davon lassen sie sich aber nicht entmutigen.

Über die Aktionen wird am Baum gegenüber vom Mensa-Eingang berichtet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Umwelt-AG in den letzten eineinhalb Jahren viele interessante Projekte umgesetzt hat – und mit Sicherheit werden noch viele tolle Aktionen folgen.

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